Jörg Buneru

Ich wurde in 2003 von Sharon Gannon und David Life persönlich zum Jivamukti Yoga Lehrer ausgebildet. In 2005 hatte ich die Ehre in New York das Jivamukti Teacher Training als Mentor zu begleiten. Dort legte ich auch erfolgreich meine Prüfung zum Advanced Certified Teacher ab.

Jivamukti Yoga, die persönlichen Schwierigkeiten des Lebens, die Glücksmomente des Lebens und eine neue Verbundenheit zu allen Wesen haben mich gelehrt, über mich selbst im Denken, Sprechen und Handeln hinauszugehen und den größeren Kontext der Einheit allmählich und mit Humor zu verstehen.

In den letzten Jahren habe ich durch Ganesh Mohan und Dr. Günter Niessen zudem eine Leidenschaft für die Svastha Yogatherapie und den damit verbundenen Einzelunterricht entwickelt.

Dieses tiefgreifende Wissen kommt auch meinem Gruppenunterricht zugute, den ich unter anderem auch bei der Kölner Polizei eingeführt habe.
Mit Gesang (Kirtan), Musik, Leidenschaft, Humor, liebevoller und geduldiger Hingabe leite ich meinen Unterricht an und teile die Vielzahl an Erfahrungen, die mir die Yogapraxis und das Leben geschenkt haben. Für meine Schüler wünsche ich mir, dass sie auf dem Weg zur Erleuchtung vor mir ankommen und mir berichten können.

Infos zu Jörg Buneru
www.yogaschule-koeln.de

Inhalt Teacher Training 300er: Pranayama

„Hatha Yoga ist Pranayama“ (Sri T. Krishnamacharya)

An diesen zwei Ausbildungstagen werden die Studierenden die Gelegenheit bekommen, ihre Kenntnisse der bereits bekannten Pranayama-Techniken aufzufrischen und zu üben.

Wir werden einer Reihe von Betrachtungen nachgehen, Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit dem Unterrichten (Einzel- und Gruppenunterricht), sowie der eigenen Pranayama-Praxis ergeben.

Hierbei werden unterstützend die Quellen der alten Schriften beleuchtet.

Jörg Buneru wird insbesondere aus der eigenen Erfahrung heraus diese Unterrichtseinheit gestalten und dabei die Teilnehmer ermutigen, sich aus starren, manchmal nicht so hilfreichen Konzepten zu lösen, um der persönlichen Kreativität und Intuition Raum zu geben.

Wir werden zum Beispiel hinterfragen, ob, warum und in welcher Form wir im Yogaunterricht Pranayama einführen.
Macht es in großen Gruppen überhaupt Sinn und was muss ich dabei beachten?
Welche Techniken sind mehr, welche weniger geeignet?
Auch die Abgrenzung zu den Kriyas (Reinigungsübungen wie Kapalabhati) wird thematisiert.
Die Übungen werden in einem Exkurs auch unter yogatherapeutischen Aspekten beleuchtet.
Was ist alltagstauglich, welche Schwierigkeiten können auftreten und wie gehe ich als Yogalehrer damit um?
Hier sei beispielhaft erwähnt, dass wir uns unter anderem intensiver mit der beliebten Ujjayi Technik befassen und dabei die Sinnhaftigkeit, „Risiken und Nebenwirkungen“ sowie den Nutzen kritisch hinterfragen. Zusätzlich lenkt dieser Ausbildungsteil ein besonderes Augenmerk auf die Wirkung von Tönen (Atemübungen mit Mantra), Klang und Kirtan zur Unterstützung von Asana und Pranayama.
Zu guter Letzt wird Jörg Buneru vermitteln, inwiefern Pranayama im achtgliedrigen Yogapfad nach Patanjali eine wesentliche “Brücke” zwischen den äußeren (bahiranga) und inneren (antaranga) Gliedern darstellt. Dieses Wissen ist notwendig, um eine Idee bzw. ein Gefühl für Samyama (Dharana, Dhyana, Samadhi) entstehen zu lassen.
Denn letztendlich geht es immer auch darum, sich in tiefer Meditation versenken zu können, um den Zustand von Yoga, einem Zustand in dem man nichts mehr vermisst und sich vollständig mit allem verbunden fühlt, erfahrbar zu machen.

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